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Der "wissenschaftliche" Beweis für den Erfolg der Follow/Unfollow Taktik

Warnung: Das in diesem Artikel beschriebene Experiment ist äußerst kontrovers. Der Großteil der Social Media Manager hüten dieses Thema wie einen Schatz. Und diejenigen, die darüber sprechen, lieben oder hassen es. Wir haben Sie gewarnt.

 

Funktioniert die Follow/Unfollow Taktik wirklich?

 

Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der das Thema Social Media Marketing mit viel mehr Verantwortung und "Hirn" angegangen wird. Doch bringt eine Taktik, die bereits vor Jahren zum Einsatz kam, auch heutzutage noch gewinnbringende Vorteile? Genau dieser Frage ging folgendes Experiment nach.

 

Was genau ist die Follow/Unfollow Taktik?

 

Um zahlreiche Instagramexperten zu zitieren: "Bei der Instagram Follow/Unfollow Taktik geht es darum, so vielen anderen Accounts wie möglich zu folgen mit der einzigen Absicht, dass der Großteil mit einem "follow back" dankt." Im Grunde genommen folgt ein Nutzer jemandem auf Instagram in der Hoffnung, dass diese Person einem zurückfolgt. Und je geschickter man sich dabei anstellt, desto höher die sogenannte Follow Back Ratio (zu deutsch: Zurückfolge Rate).

 

Einige Social Media Marketingspezialisten hassen diese Methode wie die Pest, während andere darauf schwören:

"Wenn Sie mit der Follow/Unfollow Taktik experimentieren, riskieren Sie das Wachstum und die Integrität Ihrer Marke. Natürlich gewinnen Sie dadurch mehr Follower, allerdings basiert dieses Wachstum nicht auf einer authentischen Basis. Wenn Sie sich nur darauf fokussieren, Ihre Community mit unauthentischen Tricks aufzubauen, dann schaden Sie eher ihrem Einfluss auf Instagram (Glaubhaftigkeit, Markenintegrität, Engagement."

“Wir nutzen schon seit Jahren Automatisierungstools auf Instagram und das mit beachtlichem Erfolg. Wir konnten bereits unzählige Male beweisen, dass die Follow/Unfollow Strategie die mit Abstand beste Möglichkeit ist, um sich auf Instagram eine große Community aufzubauen. Bei einem Kunden-Account konnten wir mit dieser Methode allein innerhalb eines Jahres ein Wachstum von über 90.000 Followern verzeichnen.", so eine die Taktik befürwortende Agentur.

Diese heißen Diskussionen allein waren es uns wert, die Follow/Unfollow Taktik einem Experiment zu unterziehen. 

 

Behauptung: Die Follow/Unfollow Taktik führt zwar zu mehr Followern, die Engagement Rate bleibt jedoch gleich

 

Wie wir diese Behauptung auf Herz und Nieren getestet haben

 

Natürlich ist es möglich, die Follow/Unfollow Taktik händisch durchzuführen. Allerdings frisst die manuelle Vorgehensweise nicht nur jede Menge wertvolle Zeit, sondern treibt einen auf Dauer in den "Wahnsinn". Deswegen haben wir für diesen Test unser eigenes Tool zur Rate gezogen - schließlich haben wir es genau darauf konzipiert, um uns (und unseren Kunden) den lästigen Teil dieser Taktik zu ersparen. An dieser Stelle möchten wir unser eigenes Tool nicht weiter bewerben. Eines sei jedoch an dieser Stelle noch gesagt: wir achten immer darauf, zu 99,9% Instagram konform zu arbeiten.

 

Der zeitliche Rahmen unseres Tests

 

Account: @instareichweite, Zeitraum: 20. Oktober 2018 -20. April 2019

 

Bei @instareichweite handelt es sich um unseren eigenen Account, der das erste Mal im Mai 2018 zum Einsatz und hatte zu Beginn des Tests im November 2018 knapp 1300 Follower (1262). Aufgrund einer neuen Ausrichtung (Neupositionierung) von Instareichweite Ende September 2018 wurde altes Bildmaterial entsprechend gelöscht und erst Anfang November neuer Content geliefert. Was das Posten von Content angeht, müssen wir an dieser Stelle gestehen, dass wir damit alles andere als fleißig waren. Während des 6-monatigen Zeitraums schafften wir es gerade einmal auf 8 Posts - nichtsdestotrotz können sich die Resultat sehen lassen. 

 

Folgende Follow Methoden (Targetierungsmöglichkeiten) kamen bei unserem Experiment zum Einsatz

 

Ziel dieses Experiments war es nicht, einfach nur "blind" möglichst vielen Accounts zu folgen, sondern die Engagement Rate nach oben zu fahren und gezielt Leads von Selbständigen, Coaches und Beratern zu sammeln (ab Ende Dezember 2018), indem sie auf den Link in unserer Bio klicken.

 

Folgende Targetierungsoptionen kamen dabei zum Einsatz:

  • Mitbewerber und Accounts, die unsere Zielgruppe bereits beherbergen: @gedankentanken, @profilersuzanne

  • zielgruppenspezifische Hashtags: #berater #verkaufstrainer #freiberufler #selbständig #selbständigkeit #unternehmensberater

  • bestimmte Keywords, die unsere Zielgruppe im Profilnamen und der Bio verwendet: berater, verkaufstrainer, coach, freiberufler, selbständig, selbständigkeit, unternehmensberater, trainer

 

Die Ergebnisse unseres Experiments

 

Ein Wachstum unseres Accounts war definitiv zu verzeichnen:

 

Insgesamt stieg während des Experiments die Anzahl der Follower von 1262 auf 3694, was einer Wachstumsrate von 65,8% entspricht. 

 

Doch welchen Einfluss hat das Wachstum von über 65% auf das Engagement? 

 

Dass unser Account ordentlich gewachsen ist, lässt sich leicht erkennen. Doch bedeutet das auch automatisch mehr Engagement? Oder handelt es sich dabei einfach nur um "wertlose" Follower, die absolut kein Kundenpotenzial aufweisen?

 

Zu Beginn der Testphase:

 

 

Zum Ende der Tesphase:

 

 

Die Ergebnisse können sich definitiv sehen lassen. Durch die Bank weg konnte bei nahezu allen Parametern ein nicht zu verachtender Anstieg verzeichnet werden.

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Doch hat das einzig und allein mit den 65% mehr an Followern zu tun? Nein!

 

Allerdings hat das Followerwachstum sicherlich einen Großteil dazu beigetragen. Leider können wir natürlich nicht zu 100% sagen, dass das höhere Engagement mit den neuen Followern zu tun hat. Ein gewisser Zusammenhang scheint jedoch zu bestehen.

 

Und wie verhielt es sich mit der Leadgenerierung?

 

Auch hier können sich die Ergebnisse definitiv sehen lassen. Insgesamt konnten wir in den 6 Monaten 172 aktive, DSGVO-konforme (Double Opt-In) Leads generieren (Hinweis: der Screenshot beinhaltet alle Leads (229) bis einschließlich 4. Juni 2019, da eine zeitliche Eingrenzung bei Active Campaign nicht möglich ist).

 

 

Auch in diesem Fall lässt sich natürlich nicht schlussfolgern, dass die Leads nur aufgrund des Followerwachstums zustande kamen. Nichtsdestotrotz ist auch hierbei ein gewisser Zusammenhang erkennbar. 

 

Schlussfolgerung 

 

Die Nutzung der Follow/Unfollow Strategie ist durchaus ziemlich erfolgreich abgelaufen, da...

  • der Account insgesamt ein Followerwachstum von 65% verzeichnen konnte

  • die generelle Reichweite um 122% zunahm

  • und insgesamt 172 Leads über den Link in der Bio des Accounts generiert wurden.

Obwohl schon von einigen Instagram als veraltet und "unsozial" angesehen, ist die Follow/Unfollow Strategie durchaus noch effektiv, um den Account zum Wachsen zu bringen - sowohl was die Follower angeht, als auch die Reichweite.

 

Allerdings gilt diese Aussage mit einer gewissen Vorsicht zu genießen:

  1. Seien Sie bei der Auswahl eines Automatisierungstools behutsam. Viele verletzen die Richtlinien von Instagram und können zur Folge haben, dass Ihr Account von Instagram gesperrt wird. InstaReichweite arbeitet Instagram Algorithmus konform und Ihr Account ist somit sicher.

  2. Gehen Sie beim Folgen von Accounts strategisch vor. Folgen Sie nicht einfach irgendwelchen Accounts, sondern konzentrieren Sie sich auf zielgruppenrelevante Hashtags, Locations und Followerströme Ihrer Mitbewerber.

  3. Lassen Sie sich Zeit und übertreiben Sie es nicht - egal ob Sie ein Tool nutzen oder das Ganze manuell bestreiten. Instagram hat eine Follow-Obergrenze. Wie hoch diese Grenze tatsächlich ist, ist ein wohl gehütetes Geheimnis. Aus diesem Grund empfehlen wir nicht, täglich mehr als 250 Follows und Unfollows zu tätigen. Wird Ihr Account von Instagram vorübergehend blockiert, dann ist das ein Zeichen, dass mit der Strategie übertrieben wurde.

  4. Entfolgen Sie nicht zu schnell. Einige Blogartikel und "Anleitungen" im Internet empfehlen gefolgten Accounts innerhalb von 24 Stunden zu entfolgen. Allerdings ist das etwas zu schnell. Daher empfehlen wir, erst nach ein paar Tagen mit dem Entfolgen zu beginnen. Nicht jeder User ist täglich auf Instagram vertreten und somit bekommen viele gar nicht erst mit, dass Sie ihnen gefolgt und bekommen gar nicht erst die Chance Ihnen zurückzufolgen.

Die Ergebnisse lügen nicht. Trotzdem sollten Sie die Follow/Unfollow Strategie nur mit Bedacht einsetzen. Vielmehr sollten Sie den Fokus auf das Posten von großartigem Content legen und größtenteils nur mit Followern interagieren, die ebenfalls mit Ihnen interagieren und Ihnen zurückfolgen. 

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